Welche Werbemedien sind am effektivsten?

Das Instrument, um Effektivität bei Werbemedien zu messen ist in der Regel der Tausender Kontakt Preis. Allerdings ist ein niedriger, Tausender Kontakt Preis nur dann auch effektiv, wenn ihr dort wirklich eure Zielgruppe antrefft. Deshalb steht immer vor der Media-Auswahl die Zielgruppen-Analyse.

Die klassische Trennung in digitale Medien und klassische Medien verschmilzt immer mehr. Tageszeitungen und Magazine erscheinen immer häufiger online und selbst Plakate werden durch Digital Signgage abgelöst. Auch bei den klassischen elektronischen Medien verschwinden durch Streaming-Angebote zunehmend die Grenzen zwischen Online-Meiden, Radio und TV.

Online

Onlinewerbung umfasst eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten, die gut auf Effizienz und Relevanz überprüft werden können. Sie reicht von der klassischen Bannerschaltung bis zur Social Media Werbung. Die verschiedenen Instrumente besitzen alle große Vorteile, gegenüber klassischen Meiden, durch umfangreiches Tracking und Interaktivität. Sie können gut regional, national und international platziert werden und sie bieten viel Spielraum für individuellen Content.

Print

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung stellt sich die Frage, ob die Schaltung von Printwerbung noch relevant ist? Aber Printmedien wie Wochenblätter, Tageszeitungen und Magazine haben auch Vorteile. Sie funktionieren auch dort, wo man nicht online sein kann und sie erreichen Zielgruppen, die gar nicht oder zumindest nicht immer online sind. Bis auf Magazine wenden sich Printmedien in der Regel an regionale Zielgruppen.

Radio

Radiowerbung ist ein Medium, das von vielen Personen einfach nebenbei genutzt wird. Das ist ein Vor- und Nachteil zugleich, denn obwohl es oft lange Zeit im Auto oder z.B. bei der Arbeit nebenbei läuft, nimmt der Hörer die Inhalte nur selektiv wahr. Durch neue Streaming-Angebote lassen sich inzwischen viele Vorteile der Onlinewerbung auch für Radiowerbung buchen.

Kino

Kinowerbung wendet sich zunehmend an eine ganz besonderes, kleiner werdende Gruppe von Zuschauern. Sie wird immer mehr zur Nische, mit herausragenden, technischen Möglichkeiten, die wenn man sie voll ausnutzen will, aber auch einen hohen Preis haben.

TV

Fernsehwerbung ist aufgrund der hohen Kosten meist nur für große Markenhersteller geeignet. Gerade bei jungen Zielgruppen nimmt die Bedeutung durch alternative Streaming-Angebote zunehmend ab. Ausserdem hat sich das Angebot an Werbezeiten seit den 90er Jahren fortlaufend erhöht. Da die Anzahl von privaten TV-Sendern permanent gestiegen ist. Dennoch gibt es aber immer noch Sendeplätze mit einem Millionen-Publikum und für bestimmte Zielgruppen attraktive Angebote ausserhalb der Primetime. TV-Kampagnen wenden sich meistens an ein nationales Publikum.

Außenwerbung (Out of Home)

Ein Klassiker der Werbung der aus dem Erscheinungsbild unserer Städte nicht mehr weg zu denken ist. Gebäude, Bushaltestellen, Bahnen, Busse, alles wird zur Werbefläche. Zunehmend werden diese Angebote auch digital. Digital Signage ist da das Zauberwort. Gleichzeitig werden aus den klassischen Plakaten kleine Video-Beiträge, die zu bestimmten Zeiten, regional bis national gebucht werden können.

Warum Marketing für Banken?

Finanzdienstleistungen verschiedener Geldinstitute sind in der Regel sehr ähnlich und gut vergleichbar. Dies gilt dank Vergleichsportalen im Internet heute mehr denn je. Dank Online-Banking, Service-Portale, Service-Telefonnummern und bargeldlosem Zahlungsverkehr sind Geldinstitute und Kunden immer weniger auf ein dichtes Filialnetz angewiesen und Finanzdienstleistungen können einfach und schnell, überregional angeboten werden.

Gerade großer Wettbewerb und hohe Vergleichbarkeit der Leistungen machen es nötig, alle Instrumente des Marketing-Mix (Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik) genau zu prüfen und sich darüber möglichst stark vom Wettbewerb zu differenzieren.

Was unterscheidet gute von schlechter Werbung?

Erst einmal ist gute Werbung natürlich effizient und erfolgreich. Werbung ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft und muss sich deshalb an den zentralen, wirtschaftlichen Zielen messen lassen.

Gute Werbung folgt aber auch einer Idee. Die Idee ist Dreh- und Angelpunkt einer guten Kampagne. Sie verknüpft den Kern des beworbenen Produkts oder der beworbenen Leistung mit Aufmerksamkeit für die eigentliche Botschaft. Häufig wird dafür ein Momentum, in Form z.B. von Humor oder Überraschung genutzt. So entstehen ungewöhnliche, kreative Konzepte, die mit alt hergebrachten Regeln brechen.

Natürlich kann die Idee aber noch so gut sein, wenn sie keiner wahrnimmt, dann kann sie auch nicht erfolgreich sein. Deshalb ist gute Werbung auch immer eine Kombination aus Idee, technischer Umsetzung und erfolgreicher Media-Strategie.

Welche Rolle spielt Online-Marketing für Geldinstitute?

Die meisten Kunden von Geldinstituten nutzen das Online-Banking. Damit ist das Online-Banking inzwischen einer der wichtigsten Touchpoints, mit denen Bankkunden in Berührung kommen. Wichtig zu verstehen ist, dass bereits die Online-Banking-Plattform selbst ein wichtiges Online-Marketing-Tool ist. Denn hier trifft das Geldinstitut auf Kunden, die sich bereits für Service, Kompetenz und Qualität dieses Anbieters entschieden hat. Deshalb ist es von großer Bedeutung über ergänzende Angebote im Rahmen des Online-Banking-Prozesses zu informieren. Ausserdem sollten Markenbewusstsein und Vertrauen untermauert werden.

Rund 90 Prozent der potenziellen Kundinnen und Kunden eines Geldinstituts informieren sich zuerst online. [Quelle: GfK Crossmedia Link, Customer Journey Banking, 2017/2018, n = 956 Abschlüsse, hochgerechnet auf Online-Bevölkerung Desktop (2018: 55,6 Mio.), 18+ Jahre] Bevor jedoch der Vertrag abgeschlossen wird, lassen sich mehr als die Hälfte gerne persönliche Beratung. [Quelle: GfK Crossmedia Link, Customer Journey Banking, 2017/2018, n = 216 Anschlüsse, hochgerechnet auf Online-Bevölkerung Desktop und Smartphone (2018: 45,5 Mio.), 18+ Jahre]. Es bleibt also wichtig, ein gutes Online-Marketing mit einer qualifizierten, persönlichen Beratung vor Ort zu verknüpfen.

Dies gilt besonders, da zwischen erster Information und endgültiger Entscheidung meist eine lange und komplizierte Customer Journey liegt: Von der ersten Online-Suche bis zum Abschluss lassen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher im Schnitt mehr als einen Monat Zeit. [Quelle: GfK, Customer Journey Banking, 2019].

Denn es handelt sich ja oft um wichtige Entscheidungen, die in vielen Fällen, wie z.B. bei einem großen Verbraucherkredit, Altersvorsorge oder der Finanzierung einer Immobilie einen großen Teil des eigenen Lebens betreffen.

Wie funktioniert gute Werbung?

Hier einmal fünf Tipps für gute und erfolgreiche Werbung:

  1. Die Analyse
    Werbung kann am Ende immer nur so gut sein, wie die Analyse von Produkt/Leistung, Vertriebswegen, Budgets und Zielgruppen es zulässt. Denn ihr müsst wissen, wem ihr, was, wo sagen wollt und was ihr dafür ausgeben könnt!
  2. Die Marke
    All euer Engagement verpufft, wenn eure Werbung nicht euren Produkten und Leistungen zugute kommen. Darum müsst ihr wiedererkennbar sein und dafür sorgen eure Markenbestandteile.
  3. Die Idee
    Keine gute Werbung ohne gute Kommunikationsidee. Dabei ist es wichtig, das ihr im Auge behaltet, worum es geht und dennoch einen neuen, aufmerksamkeitsstarken Weg findet, eure Geschichte zu erzählen.
  4. Die technische Umsetzung
    Gute Werbung braucht oftmals Profis, die wissen, wie man die Idee technisch exzellent umsetzt. Egal ob Fotos, Texte, Druckvorlagen, Animationen, Effekte oder Videos, es braucht technisches Know-How, wenns gut werden soll.
  5. Die Media-Auswahl
    Nur wenn die technisch gut umgesetzte Idee auch von eurer Zielgruppe, häufig genug wahrgenommen wird, kann sie erfolgreich werden. Deshalb Augen auf, bei der Media-Auswahl.

Was spricht für lokale Geldinstitute und was für Online-Banken?

Trifft man seine Entscheidung für ein Geldinstitut allein auf Basis eines Online-Vergleichsportals, so zieht man zum Treffen seiner Entscheidung ausgewählte harte Fakten zurate. So findet man sicher eine lukrative, effiziente Lösung. Immer häufiger sicher auch bei einem reinen Online-Anbieter.

Nicht berücksichtigt wird dabei, dass viele regionale Sparkassen und Volksbanken sich auch lokal vor Ort engagieren. So unterstützen sie häufig lokale Projekte und Vereine. Auch sind sie die ersten Ansprechpartner für lokale Unternehmen, die vor Ort Infrastruktur und Arbeitsplätze sicher.

Dies kann z.B. bei einer Immobilien-Finanzierung nicht allein die Lebensqualität vor Ort verbessern, sonder langfristig auch die Qualität des Standorts und den Preis der Immobilie günstig gestalten.

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