Neuro-Rhetorik – für’s erfolgreiche Content-Marketing!

Als Profis für Medien und Kommunikation kennen wir sie natürlich, die vielen Tipps und Tricks zum schreiben von guten Texten und der Gestaltung von interessantem Content. Irgendwie haben sie sich herumgesprochen, wurden in Bestseller-Ratgebern veröffentlicht und schnell hat man selbst bemerkt, dass sie einfach gut funktionieren.  Aber warum ist das so? Viele dieser Mechaniken lassen sich jetzt mit modernster Hirnforschung erklären! Hier ein Einblick in die Geheimnisse unserer Arbeit und warum die Kunden unserer Kunden sie besser verstehen, wenn wir es erklären!

Noch nie war Content-Marketing so in aller Munde wie heute. Zuvor waren Redaktionspläne, Storytelling und wie man Content richtig in Szene setzt, Themen von wenigen Medienprofis, in Verlagen, bei Sendern oder in Agenturen. Inzwischen kommen aber immer mehr Menschen privat oder in ihrem Job in Berührung mit diesen Aufgabenstellungen.

Online-Kommunikationskanäle machen es möglich und nötig! Egal ob es die eigene Website, der daran angebundene Blog oder Social Media ist, überall wachsen Herausforderungen guten Content bereitzustellen, der sich in der Maße der Angebote erfolgreich durchsetzt. Aber was macht einen Text, zu einem guten Text? Wie stelle ich meine Kompetenz so dar, dass sie wahrgenommen wird? Und was sind die passenden Bilder und Illustrationen dazu, die alles noch verständlicher machen und verstärken?

AIDA-Modell

Der Grund für all diese Überlegungen ist das gute alte AIDA-Modell und die daraus weiterentwickelte Customer Journey. In beiden Modellen spielen Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Aktion/Kauf) die zentralen Rollen. Und Aufmerksamkeit und Interesse erreicht man eben am besten durch attraktiven Content. 

Dabei wird es immer Anspruchsvoller Aufmerksamkeit zu bekommen, da allein in den letzten 20 Jahren die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von Bundesbürgern von 12, auf 8 Sekunden gesunken ist. 

Hinzu kommt, dass die Aufmerksamkeitspanne auch noch von Medium zu Medium unterschiedlich ist und online mit 3-5 Sekunden noch einmal deutlich niedriger ist, als bei anderen Medien. Da man pro digitalen Kanal maximal ca. ein Viertel bis ein Drittel der Bundesbürger erreichen kann, lohnt es sich also in aufmerksamkeitsstarken Content zu investieren.

Für Texte bedeutet das, je nachdem, was in einem Medium möglich ist, folgendes zu beachten:
– Eine Headline, die es auf den Punkt bringt.
– Bei längeren Texten eine kurze Einführung, die alles zusammenfasst und Interesse weckt.
– Kurze prägnante Sätze.
– Mediengerechte Inhalte und Aufbereitung.
– Lieber mehr komprimierte Beiträge als ein zu langer.

Aber warum ist das so? Unser Gehirn arbeitet mit dem Unterbewusstsein und dem Bewusstsein. Unbewusst können wir 11 Millionen Informationen pro Sekunde aufnehmen. Sie werden so gefiltert, dass nur 40 Informationen uns wirklich bewusst erreichen und wir uns damit eventuell genauer beschäftigen. Es gilt also Informationen entweder so einfach zu halten, dass es ausreicht sich damit im Unterbewusstsein zu beschäftigen oder so interessant, dass man bereit Zeit zu investieren, um sich bewusst damit zu beschäftigen. 

Und wie machen wir das? Wir gestalten unsere Inhalte einfach und orientieren uns bei der Darstellung an bekannten Mustern. Dann sind sie eingängig und prägen sich im Unterbewusstsein besser ein. Dafür braucht es möglichst viele Wiederholungen einfacherer Botschaften. Inhalt, mit dem sich Interessentinnen und Interessenten aber bewusst und intensiver beschäftigen sollen müssen andere Voraussetzungen erfüllen. 

Grundsätzlich finden wir alles interessant, was es uns ermöglicht gegenwärtig und in der Zukunft unsere Existenz oder unseren Erfolg zu sichern. Für große Aufmerksamkeit sorgen wir auch, indem wir Assoziationen zu bekannten und verinnerlichten Informationen erzeugen oder Emotionen aktivieren. Natürlich eignen sich besonders für Assoziationen und Emotionen Bilder und Videos, zur Unterstützung der Texte.

Es ist aber nicht damit getan einmalig Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken. Denn eine Customer Journey vom ersten Kennenlernen z.B. über eine Suchmaschine oder Social Media, bis zum Einkauf ist lang und besteht aus vielen Bausteinen, die immer wieder erfolgreich sein müssen. Auch wird der Prozess und er Regel mehrfach unterbrochen und wieder aufgenommen. Und jedes mal müssen wieder neu Aufmerksamkeit und Interesse geweckt werden und das wiedererkennbar und vertrauenserweckend.

So, jetzt wisst ihr, wie es geht, aber das ist ja nur der erste Schritt zu eurem Erfolg. Denn erfolgreich werdet ihr mit diesem Wissen nur sein, wenn ihr es auch umsetzt. Gern unterstützen wir euch dabei. Sprecht uns darauf an! aloha@nuii.de

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